Obwohl es keine einheitliche Regelung gibt, ähneln sich die Beförderungsklassen der internationalen Fluggesellschaft.
Die Beförderungsklassen sind nicht zu verwechseln mit den Buchungsklassen.
Im großen gibt es :
Economy Class
Economy Plus ( nur bei einigen Airlines)
Premium Economy Class
Business Class
First Class

Economy Class
Die Economy Class oder kurz Economy (englisch für Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit), im Volksmund auch Holzklasse oder Touristenklasse, ist die niedrigste Beförderungsklasse.

Hauptanforderung ist, möglichst viele Passagiere bei möglichst geringen Kosten zu befördern. Die Economy beinhaltet daher nur wenige Service- und Komfortleistungen. Auf einem Flug sind häufig über 71 % der verfügbaren Sitzplätze für Economy-Buchungen reserviert, bei Billigfluggesellschaften oder Charterfluggesellschaften und auf Kurzstrecken gibt es meist sogar nur diese eine Beförderungsklasse. Economy-Class-Plätze sind außerdem häufig in ihren Preisen gestaffelt: Früh eingehende Buchungen erhalten einen günstigen Tarif, während Buchungen, die eingehen, wenn der Flug beinahe ausgebucht ist, teurer ausfallen können. Außerdem variieren die verschiedenen Preiskategorien in ihrer Flexibilität. Ein billiges Ticket kann meist nicht oder nur zu hohen Zusatzkosten umgebucht oder storniert werden, während in teureren Tarifen diese Änderungen kostengünstiger oder kostenlos sind. Auf Langstrecken bieten die meisten Fluggesellschaften für jeden Fluggast einen persönlichen Bildschirm an, auf dem er individuell Filme und Musik auswählen kann. Bei älteren Flugzeugen gibt es diesen Bildschirm teilweise nicht, dafür können in der Regel Filme über mehrere Monitore an der Kabinendecke gesehen werden. Auf Langstreckenflügen erhält ein Economy-Fluggast seltener als in der Business und First Class kostenlose Pflegeprodukte, meistens jedoch ein Kissen, Kopfhörer für das Entertainmentsystem und eine Decke, manchmal auch Socken. Bei fast allen Langstreckenflügen gibt es auch in der Economy Class je nach Flugdauer eine oder mehrere kostenlose Mahlzeiten sowie alkoholische und alkoholfreie Getränke.

 

Economy Plus
Einige Fluggesellschaften bieten spezielle Sitze im vorderen Bereich der Economy Klasse an. Diese Sitze zeichnen sich aber oftmals nur durch etwas mehr Beinfreiheit aus und stellen keine eigene Kabinenklasse dar. Zur Unterscheidung werden diese Sitze oftmals mit „Economy Plus“ und nicht mit „Premium Economy“ bezeichnet.

Business Class
Die Business-Klasse ist die zweithöchste Beförderungsklasse und speziell auf Geschäftsreisende ausgelegt. Hauptanforderung ist, den Reisenden ausgeruht ans Ziel zu bringen, ihm unterwegs das Arbeiten zu ermöglichen und den Zeitaufwand zu minimieren. Business bietet gegenüber der Economy-Klasse ein erhöhtes Angebot an Service-Leistungen sowie eine bessere Qualität und eine größere Auswahl an Speisen und Getränken. Business-Class-gebuchte Passagiere können z. B. vor dem Flug an speziellen für diese Buchungsklasse reservierten Schaltern einchecken und in Lounges Platz nehmen, erhalten während des Fluges eine höherwertige Verköstigung und nach dem Flug ihr Gepäck vor den Passagieren der Economy Class („Priority Baggage“).

 

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Economy- Class
Economy- Class
Bestuhlung Flieger
Business
First Class

Auf Langstreckenflügen besteht häufig die Möglichkeit, den Sitz in eine Liege umzuwandeln, um den Fluggästen Schlaf zu ermöglichen. Die dafür erforderlichen großen Sitzabstände würden jedoch zu einer zu geringen Kapazität führen, daher gibt es mehrere Methoden, um Platz zu sparen und den Fluggästen dennoch Nachtruhe und eine private Atmosphäre zu ermöglichen. Früher waren die Liegen häufig nicht horizontal, sondern leicht geneigt, sodass die Beine unter dem Vordersitz Platz haben (Angled lie-flat seats, Beispiel Lufthansa). Einige Fluglinien bauen auch schräg angeordnete Sitze ein (Herringbone- oder Fischgräten-Anordnung), die eine horizontale Liegeposition und direkten Zugang zu jedem Platz vom Gang ermöglichen, jedoch den Ausblick zum Fenster und die Kommunikation zwischen den Reisenden erschweren (Beispiel Air Canada). Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Sitze in einer 1-2-1 Konfiguration positioniert sind. Wenn die Sitze in einer 180° Position („flat bed“) sind, so werden die Beine unter den seitlich gelegenen „closet“ des Vordermannes positioniert. Dies ermöglicht einen extra Stauraum für den Passagier aufgrund seines „closet“ und einen direkten Zugang zu Gang, (Beispiele Airberlin, Etihad, Thai Airways). Eine weitere Sitzanordnung ist die sogenannte „v-Konfiguration“, in der man zwei Sitze hat, die entweder voneinander oder zueinander geneigt sind. Wenn diese Sitze nun zu einem Bett gemacht werden, so finden die Füße des Passagieres unter dem „closet“ der Vordermänner Platz. Dieser „closet“ befindet sich zwischen dem „v“, (Beispiele: Qatar Airways, Lufthansa). Bei British Airways sind die Hälfte der Sitze rückwärts angeordnet, damit man eine 2-4-2 Konfiguration erhält.

Auf Inlandsflügen sind die Economy- und Business-Class-Plätze hingegen öfter nur mit einem Vorhang voneinander getrennt und unterscheiden sich nicht erheblich hinsichtlich der Sitze oder des Sitzabstands. Häufig kommt es stattdessen vor, dass der Mittelplatz einer Dreierreihe freigehalten wird. Bei den renommierten mitteleuropäischen Fluggesellschaften ist das sogar die Regel. Die Mittelplätze sind bei dreireihiger Bestuhlung dann z. B. mit einem Tisch überbaut, bei ausschließlich zweireihiger Bestuhlung wird jeweils der Gangplatz nicht belegt. Mit diesem erhöhten Dienstleistungsgrad ist ein höherer Flugpreis im Vergleich zur Economy verbunden. Außerdem variiert das Angebot an Annehmlichkeiten stark zwischen verschiedenen Flugzeugen, Flügen und Fluggesellschaften.

First Class
Die First Class ist die höchste Beförderungsklasse. Sie wird meist nur auf Langstreckenflügen in Großflugzeugen wie Boeing 747, Boeing 777, Airbus A340 oder Airbus A380 angeboten, bietet alle Service- und Komfortleistungen der Business und zusätzlich noch einige Besonderheiten, ohne die dort beschriebenen Kompromisse zum Platzsparen. Meist sind die Sitze der Ersten Klasse aus exklusiven Materialien wie Leder und Edelholz gefertigt. So beträgt der Sitzabstand bei Langstreckenflügen der Lufthansa in der First Class mehr als zwei Meter, 1,5 Meter in der Business Class und 79 cm in der Economy Class.[1]
Hauptanforderung ist, die durch eine Flugreise verursachten Unannehmlichkeiten im Rahmen des technisch machbaren – unter Inkaufnahme erheblicher Mehrkosten – zu minimieren. Nach Möglichkeit soll sogar die Reise zum Erlebnis werden, z. B. durch Spitzengastronomie an Bord. Der Preis für einen Platz in der First ist in der Regel mindestens doppelt so hoch wie in der Business und zum Teil zehnmal so hoch wie in der Economy Class. Außerdem variiert das Angebot stark, je nach Flugstrecke, Flugzeugtyp und Fluggesellschaft. Manche Fluggesellschaften, wie beispielsweise Singapore Airlines im Airbus A380, Jet Airways in der Boeing 777-300 und im Airbus A330-200 und Emirates im Airbus A340-500, im Airbus A380-800 und der Boeing 777-300ER, bieten in der First Class geschlossene Einzel- und Doppelkabinen mit vollwertigen Betten an – diese werden oft als Suite bezeichnet und verfügen über eine verschließbare Tür. Jedoch sind diese Kabinen aus Sicherheitsgründen von oben einsehbar.

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Reiseklassen, ihre Buchungsklassen und die Meilen
Die Unterschiede der Buchungsklassen machen sich vor allem bemerkbar, wenn es um Umbuchungen, Ticket-Rückerstattungen bei Storno, die Meilengutschriften und die Upgradefähigkeit geht. Die Preise hängen stark mit der Strecke und dem Flugdatum zusammen, dazu können hier daher keine Angaben gemacht werden.
Neben den bekannten Beförderungsklassen, legen die Fluggesellschaft eigene Buchungsklassen (Englisch: booking class) fest. Meistens sind die einzelnen Buchungsklassen einer bestimmten Beförderungsklasse direkt zugeordnet. Im Gegensatz zu den wenigen Beförderungsklassen gibt es die Buchungsklassen von A bis Z mit jeweils einem Buchstaben.
Die Buchungsklasse kann Auskunft über den Flugpreis, Flexibilität des Tickets und Auslastung des Fluges geben. Da aber jede Airline die Bedeutung selber festlegt, ist kein allgemein zutreffende Aussage aufgrund der Buchungsklasse möglich.
Möchte man einen bestimmten Tarif (Englisch: Fare) buchen, muss in der Buchungsklasse ein Platz verfügbar sein. Darüber regelt die Fluggesellschaft ob z.B. für ein Angebotstarif, ein Platz im Flieger frei ist.

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